Arbeiten an der Theke
Scannen, stempeln, Karten ausgeben – der Alltag im Tresen-Modus der Tapja-App.
Der Ablauf in drei Schritten
Kamera auf den Code des Gasts halten. Die App öffnet die Karte mit Name, Stand (z. B. 9 von 10) und einer eventuell aktiven Aktion – auch dann, wenn der Gast die Benachrichtigung längst weggewischt hat.
Dann die passende Schaltfläche: Stempel geben, Punkte buchen oder Prämie einlösen. Welche davon erscheinen, hängt von der Karte und von der eigenen Rolle ab.
Wird ein fremder QR-Code gescannt – etwa der Link zur Speisekarte – zeigt die App nur einen kurzen Hinweis. Das ist kein Fehler, sondern die Auskunft, dass der Code nicht zu Tapja gehört.
Wenn der QR-Code nicht scannt
Über „Manuell suchen" lässt sich der Gast auch ohne Code finden – über den Namen oder die Kundennummer. Die Schreibweise der Nummer ist egal: „7", „#7" und „K-0008" führen alle zum Ziel.
Diese Suche steht allen Mitarbeitern offen und verlangt keine PIN. Sie zeigt bewusst nur Name und Kundennummer – gerade so viel, wie zum Auffinden nötig ist.
Mehrfach stempeln und Beträge buchen
Kauft jemand mehrere Runden auf einmal, lässt sich die Zahl der Stempel vor dem Buchen erhöhen. Wie viele je Vorgang erlaubt sind, legt der Betrieb fest. Ohne Verbindung ist das nicht möglich – offline geht nur ein Stempel je Vorgang.
Karten, bei denen Punkte nach Einkaufswert oder von Hand vergeben werden, verlangen immer eine PIN – unabhängig davon, ob das Gerät geteilt oder persönlich ist.
Eine neue Karte ausgeben
Unter „Karte geben" entsteht ein Code, den der Gast mit dem eigenen Handy scannt – danach liegt die Karte in seiner Wallet. Alternativ lässt sich der Link direkt per Nachricht teilen.
Die Ausgabe wird dem Mitarbeiter zugeordnet, der sie ausgelöst hat. Am geteilten Gerät ist dafür je Ausgabe eine PIN nötig.
Gesperrte Karten
Ist eine Karte gesperrt, zeigt die App den Grund im Klartext statt einer nackten Fehlermeldung. Stempeln und Einlösen sind dann nicht möglich.
Wurde die Karte nur gesperrt, weil die E-Mail-Bestätigung fehlt, lässt sich die Bestätigungs-Mail direkt aus der Kartenansicht erneut senden – danach ist die Karte wieder nutzbar.
Kiosk-Modus (Dauer-Scan)
Der Kiosk-Modus macht aus dem Gerät einen reinen Scanner: nur die Kamera bleibt sichtbar, alle anderen Bereiche sind gesperrt, und der Bildschirm schaltet sich nicht ab. Gedacht für ein Tablet, das fest am Tresen steht.
Beenden lässt er sich nur mit einer gültigen PIN des Standorts – auch ein Neustart des Geräts hebt ihn nicht auf. Gestartet wird er im Konto-Bereich.
Ein Problem melden
Klemmt etwas – Scanner, Karte, Anmeldung – können Inhaber und Manager direkt an der Theke eine Meldung ans Tapja-Team schicken.
Das ist bewusst ein Ein-Weg-Kanal: Die Antwort geht an die E-Mail-Adresse des Inhabers, nicht an das Theken-Gerät. Am Tresen gibt es keinen Nachrichtenverlauf – dort soll niemand auf eine Antwort warten.